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  • Mai

    Das Buch des Monats Mai 2022

    vorgestellt von Marie-Luise Lindenlaub

    Nino Haratischwili: Das mangelnde Licht. Frankfurter Verlagsanstalt 2022. 832 S.

    Es sind vier Freundinnen, die in der georgischen Hauptstadt Tiflis gemeinsam aufwachsen. Sie halten zusammen, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

    Da ist Dina, die Unerschrockene, die Schlichterin in brenzligen Situationen. Sie wird eine eigenwillige Fotografin, die das Leben um sie herum dokumentiert, die später als Kriegsfotografin nach Abchasien geht.

    Ira, die Kluge, die Analytikerin, ist schon immer in ihre Freundin Nene verliebt, doch sie weiß auch, dass diese Liebe chancenlos ist. Zielstrebig schafft sie den Absprung, studiert in USA und wird Juristin.

    Nene geht in die innere Emigration, tut alles, was die Familie von ihr erwartet, heiratet den verhassten Kandidaten und lebt eine heimliche Liebe, die natürlich kein gutes Ende nehmen kann.

    Und dann ist da noch Keto, aus deren Perspektive der Roman erzählt wird. Sie lässt sich zur Restauratorin ausbilden, findet bei diesen Arbeiten Ruhe und Abstand zu den alltäglichen Problemen.

    Dies alles findet vor dem Hintergrund des Zerfalls der Sowjetunion und des georgisch-abchasischen Krieges statt, der Kälte, Elend, Hunger und Entbehrungen bringt.

    20 Jahre später findet in Brüssel eine Fotoausstellung der inzwischen toten Dina statt. Hier treffen die Freundinnen seit Langem erstmals wieder zusammen. Keto, die Chronistin, lässt sich von den Bildern zurückfallen in ihr Leben in Tiflis und in die Ereignisse dieser Zeit.

    Die ist geprägt von der Gewalt unterschiedlicher Gangs, die Glückspiel und Drogen unter sich aufteilen, dazu kommt die allgegenwärtige Korruption.

    Auch die Freundinnen geraten in das Räderwerk von kriminellen Machenschaften und sexueller Gewalt. Die Sitten und archaischen Strukturen sind so stark, dass es für die Mädchen unendlich schwer ist, sich daraus zu befreien. Dieser Roman geht unter die Haut, beschreibt mit Worten, die schwer auszuhalten sind. Besondere Aktualität gewinnt er im Hinblick auf die Ereignisse in der Ukraine.

    Ausleihe in der Stadtbücherei Korbach

    Kauf bei Thalia

  • April
    • Abbas Khider: Der Erinnerungfälscher

      Erschienen bei Hanser 2022, 125 S.

      Vorgestellt von Hannelore Schalk.

      Said Al-Wahid hat seinen Reisepass überall dabei, auch wenn er in Berlin-Neukölln nur in den Supermarkt geht. Als er eines Tages die Nachricht erhält, seine Mutter liege im Sterben, reist er zum ersten Mal seit Jahren in das Land seiner Herkunft. Je näher er seiner in Bagdad verbliebenen Familie kommt, desto tiefer gehen die Erinnerungen zurück, an die Jahre des Ankommens in Deutschland, an die monatelange Flucht und schließlich an die Kindheit im Irak. Welche Erinnerungen fehlen, welche sind erfunden und welche verfälscht? Said weiß es nicht. Es ist seine Rettung bis heute. Eine Lebensgeschichte von enormer Wucht. In diesem bewegenden und poetischen Roman liegt der Klang eines ganzen Lebens.

      Kauf bei Thalia

    • Kent Haruf: Ein Sohn der Stadt

      Verlag: Diogenes 2021, 288 S.

      Vorgestellt von Hannelore Schalk.

      Acht Jahre sind vergangen, seit Jack Burdette – einstiger Liebling der Kleinstadt und bewunderter Footballstar – über Nacht verschwand und damit um Geld betrogene wütende Farmer und seine schwangere Frau samt Kindern zurückließ. Und dann ist er plötzlich wieder da, in einem roten Cadillac mitten auf der Main Street, und legt damit nicht nur den Finger in alte, nicht verheilte Wunden, sondern setzt Geschehnisse in Gang, die jeden Bewohner Holts treffen.

      Kauf bei Thalia

    • Julia Franck: Welten auseinander

      S. Fischer 2021, 268 S.

      Vorgestellt von Marie-Luise Lindenlaub.

      Das Mädchen wird in Ostberlin geboren. Julia ist acht, als ihre Mutter sie und die Schwestern in den Westen, erst ins Notaufnahmelager Marienfelde und dann nach Schleswig-Holstein mitnimmt. In dem chaotischen Bauernhaus kann die Dreizehnjährige nicht länger bleiben und zieht aus, nach Westberlin. Neben der Sozialhilfe verdient die Schülerin Geld mit Putzen, sie lernt ihren Vater kennen und verliert ihn unmittelbar, macht ihr Abitur und begegnet Stephan, ihrer großen Liebe. Wenn sie sich erinnert, ist es Gegenwart.

      Kauf bei Thalia

    • Monika Helfer: Löwenherz

      Erschienen bei Hanser 2022, 192 S.

      Vorgestellt von Marie-Luise Lindenlaub

      Monika Helfer macht aus Lebenserinnerungen Literatur. Nach „Die Bagage“ und „Vati“: der neue Roman um eine Familie aus Vorarlberg

      Monika Helfer erinnert sich an ihren Bruder Richard. Seit dem Tod der Mutter wachsen sie und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann, von Beruf Schriftsetzer. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit. Ein inniges Portrait, eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande.

      Kauf bei Thalia

    • Lucy Fricke: Die Diplomatin

      Erschienen bei Claassen 2022, 256 S.

      Vorgestellt von Anne Fuchs-Ganz

      Fred ist eine erfahrene und ehrgeizige deutsche Konsulin. Eine Frau, die eigentlich nichts aus der Ruhe bringt, überall und nirgends zu Hause. Dann jedoch, in Montevideo, scheitert sie erstmals in ihrer Karriere. Sie wird versetzt ins politisch aufgeheizte Istanbul, ihrer bisher größten Herausforderung. Zwischen Justizpalast und Sommerresidenz, Geheimdienst und deutsch-türkischer Zusammenarbeit, zwischen Affäre und Einsamkeit stößt sie an die Grenzen von Freundschaft, Rechtsstaatlichkeit und europäischer Idee.

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    • Natalie Amiri: Afghanistan

      Erschienen im Aufbau Verlag 2022, 255 S.

      Vorgestellt von Anne Fuchs-Ganz


      Was bedeutet die Rückkehr der Taliban für die afghanische Bevölkerung? Welcher Zukunft sehen die Frauen des Landes entgegen? 100 Tage nach der Machtübernahme reist SPIEGEL-Bestsellerautorin Natalie Amiri nach Afghanistan. Mit ihrem Buch verleiht sie Afghaninnen und Afghanen eine Stimme. »Natalie Amiri ist nicht nur Journalistin: Sie ist eine empathische Zuhörerin, eine anteilnehmende Beobachterin. Sie erstattet Bericht für Menschen, die genau dies nicht tun können, ohne dabei ihr Leben aufs Spiel zu setzen. So entsteht ein viel umfassenderes Bild von Afghanistan, als es jede News-Meldung je vermitteln könnte.«

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    • Nino Haratischwili: Das mangelnde Licht.

      Frankfurter Verlagsanstalt 2022, 825 S.

      Vorgestellt von Ilse Ludolph

      Nach der lang ersehnten Unabhängigkeit vom ins Taumeln geratenen Riesen stürzt der junge georgische Staat ins Chaos. Zwischen den feuchten Wänden und verwunschenen Holzbalkonen der Tbilisser Altstadt finden Ende der 1980er Jahre vier Mädchen zusammen: die freiheitshungrige Dina, die kluge Außenseiterin Ira, die romantische Nene, Nichte des mächtigsten Kriminellen der Stadt, und die sensible Qeto. Die erste große Liebe, die nur im Verborgenen blühen darf, die aufbrandende Gewalt in den Straßen, die Stromausfälle, das ins Land gespülte Heroin und die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg – allem trotzt ihre Freundschaft, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengt. Erst 2019 in Brüssel, anlässlich einer großen Retrospektive mit Fotografien ihrer toten Freundin, kommt es zu einer Wiederbegegnung. Die Bilder zeigen ihre Geschichte, die zugleich die Geschichte ihres Landes ist, eine intime Rückschau, die sie zwingt, den Vorhang über der Vergangenheit zu heben und eine Vergebung scheint möglich.

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  • März
    • Julia Franck: Welten auseinander

      Einband: Gebundene Ausgabe
      Erscheinungsdatum: 13.10.2021
      Verlag: S. Fischer Verlag
      Seitenzahl: 368
      Maße (L/B/H): 20,6/13,2/3,8 cm
      Gewicht: 478 g

      Das Mädchen wird in Ostberlin geboren. Julia ist acht, als ihre Mutter sie und die Schwestern in den Westen, erst ins Notaufnahmelager Marienfelde und dann nach Schleswig-Holstein mitnimmt. In dem chaotischen Bauernhaus kann die Dreizehnjährige nicht länger bleiben und zieht aus, nach Westberlin. Neben der Sozialhilfe verdient die Schülerin Geld mit Putzen, sie lernt ihren Vater kennen und verliert ihn unmittelbar, macht ihr Abitur und begegnet Stephan, ihrer großen Liebe. Wenn sie sich erinnert, ist es Gegenwart.

      Kauf bei Thalia

    • Monika Helfer: Löwenherz, Carl Hanser Verlag 2022

      Monika Helfer erinnert sich an ihren Bruder Richard. Seit dem Tod der Mutter wachsen sie und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann, von Beruf Schriftsetzer. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit. Ein inniges Portrait, eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande.

      Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

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    • Andrea Camilleri: Das Ende des Fadens, Verlag Lübbe, 2022

      Andrea Camilleri: Das Ende des Fadens, Verlag Lübbe, 2022

      Das hat ihm gerade noch gefehlt: Auf Wunsch seiner Verlobten Livia soll Commissario Montalbano sich für einen feierlichen Anlass einen Anzug maßschneidern lassen. Doch die allseits hochverehrte Schneiderin Elena überzeugt ihn mit Effizienz und Charme. Am nächsten Tag findet man Elena tot in ihrem Atelier, erstochen mit einer Schneiderschere. Die widersprüchlichen Aussagen mehrerer Verdächtiger abzuwägen erinnert Montalbano bald an das Entwirren eines verhedderten Wollknäuels ...

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    • Miljeko Jergovic: Der rote Jaguar

      Miljenko Jergovic: Der rote Jaguar. Verlag Schöffling 2021, 192 S.

      Auf einer traumhaften Küstenstraße kreuzen sich zwei Lebenswege auf verhängnisvolle Weise: Zoran ist ein Serbe, der keiner sein will, seiner Heimatstadt Sarajevo den Rücken gekehrt hat und inzwischen in Wien lebt. Seit er nach einem Punkkonzert der Staatssicherheit berichten musste, verfolgt ihn die Scham über seine Schwäche. Erstmals nach langer Zeit ist er mit seiner Frau in einem roten Jaguar wieder in der alten Heimat unterwegs. Der Kroate Ante Gavran dagegen, der aus einfachen Verhältnissen zum General aufgestiegen ist, hält große Stücke auf sein Land. Voller Stolz verhilft er dem faschistischen Erbe der Ustascha mit Gewalt zur Geltung. Mitten in einem aufgeheizten Fußballspiel zwischen den beiden Nationen, das alle im Fernsehen verfolgen, läuft der Sohn des Generals auf die Straße. Direkt vor den Jaguar.
      Mit unbändiger Erzähllust und gewohnt kritischem Geist braust Miljenko Jergović in seinem neuen Roman in eine nahe Zukunft, in der die Geister des Nationalismus, die der Balkan rief, mithilfe von Fake News außer Rand und Band geraten sind.

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    • Emine Sevgi Özdamar: Ein von Schatten begrenzter Raum

      Verlag Suhrkamp 2021, 763 S.


      Nach dem Putsch 1971 hält das Militär nicht nur das Leben, sondern auch die Träume der Menschen in der Türkei gefangen. Künstlerinnen und Künstler, Linke, Intellektuelle fürchten um ihre Existenz; auch die Erzählerin, die aus Istanbul übers Meer nach Europa flieht. Im Gepäck: der Wunsch, Schauspielerin zu werden, und das unbedingte Verlangen, den so jäh gekappten kulturellen Reichtum ihres Landes andernorts bekannt zu machen und lebendig zu halten, ohne sich im »Tiergarten der Sprachen« auf die bloße Herkunft beschränken zu lassen. Und dort, inmitten des geteilten Berlin, auf den Boulevards von Paris, im Zwiegespräch mit bewunderten Dichtern und Denkern, findet sie sich schließlich wieder in der »Pause der Hölle«, in der Kunst, Politik und Leben uneingeschränkt vereinbar scheinen.

      Emine Sevgi Özdamars neuer Roman ist das vielstimmige Loblied auf ein Nachkriegseuropa, in dem es für kurze Zeit möglich schien, allein mit den Mitteln der Poesie Grenzen einzureißen. Er ist der sehnsuchtsvolle Nachruf auf die Freunde, Künstler, Bekanntschaften, die sie auf ihrem Weg begleiteten. Vor allem aber ist er die wortgewaltige Eröffnung eines Raums zwischen Bedrohung und Geborgenheit, eines von Schatten begrenzten Raums.

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    • Maxim Leo: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

      Verlag Kiepenhauer & Witsch 2022, 304 S.

      Plötzlich ein Held.

      SPIEGEL-Bestseller-Autor Maxim Leo erzählt von einem erfolglosen Berliner Videothekenbesitzer, der ungewollt zum Helden wird. Ein Mann, der den ungewohnten Ruhm genießt, bis die Liebe ins Spiel kommt und er sich entscheiden muss. Eine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte.

      Im September 2019 bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten. Der recherchiert über eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR, bei der 127 Menschen in einem S-Bahnzug am Bahnhof Friedrichstraße in den Westen gelangten. Der Journalist hat Stasiakten entdeckt, aus denen hervorgeht, dass Hartung, der früher als Stellwerksmeister am Bahnhof Friedrichstraße gearbeitet hatte, die Flucht eingefädelt haben soll. Hartung dementiert zunächst, ist aber nach Zahlung eines ordentlichen Honorars und ein paar Bieren bereit, die Geschichte zu bestätigen. Schließlich war er noch nie bedeutend, noch nie ein Held, und wenn es nun mal so in den Akten steht …

      Nur wenig später reißen sich die Medien um ihn, Hartung wird vom Bundespräsidenten empfangen, seine Geschichte soll Vorlage für ein Buch und einen Kinofilm werden. Hartungs Leben fühlt sich plötzlich traumhaft und leicht an.

      Doch dann trifft er Paula, sie war als Kind in jenem S-Bahnzug, der in den Westen umgeleitet wurde. Die beiden verlieben sich – und Hartung spürt, dass er einen Ausweg aus dem Dickicht der Lügen finden muss. Obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist.

      Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

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  • Februar
    • Vorgestellt von Hannelore Schalk
      • Angeles Donáte: Der schönste Grund, Briefe zu schreiben.

        Angeles Donáte: Der schönste Grund, Briefe zu schreiben. Knaur Tb 2017. 384 S.

        Eine Kette von Briefen soll verhindern, dass die Briefträgerin Sara aus dem spanischen Porvenir ihren Job verliert und das Dorf kein Postamt mehr hat. Wildfremde schreiben plötzlich Briefe, was nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das der meist willkürlich ausgewählten Empfänger verändert.

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      • Im Kopf von Sherlock Holmes: Das Rätsel der skandalösen Eintrittskarte.

        Erschienen bei Splitter 2021, 96 S.

        Alles ist gut in London, und das bedeutet, dass für den größten Detektiv aller Zeiten nichts gut ist – Sherlock Holmes langweilt sich zu Tode. Da erlöst ihn ein Klopfen an der Tür von seiner Qual: Dr. Fowler, ein Kollege Watsons, steht dort in Begleitung eines Officers, der ihn in der Nacht zuvor aufgegriffen hat, als Fowler, gekleidet in ein Nachthemd und mit einem Damenslipper an den Füßen, vollkommen verwirrt im East End umherirrte. Fowler kann sich an nichts erinnern, und Scotland Yard ist ratlos. Einzig ein seltsames Ticket für eine Theateraufführung am Vorabend, das sich bei Fowler anfindet, bietet einen Ansatzpunkt für die Ermittlungen…

        Treten Sie ein in den Geist des größten kriminalistischen Genies der Literaturgeschichte! Ein brandneuer Fall für Sherlock Holmes, den wir Leser nicht nur durch dessen Augen, sondern dank der brillanten künstlerischen Umsetzung von Benoit Dahan direkt aus seinem Gedankenpalast heraus verfolgen dürfen. Ein völlig neues Spiel beginnt!

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    • Vorgestellt von Marie-Luise Lindenlaub
      • Uwe Wittstock: Februar 33. Der Winter der Literatur.

        Uwe Wittstock: Februar 33. Der Winter der Literatur. Beck 2021, 288 S.


        "Februar 33" ist ein spannend erzählter Tatsachenbericht über deutsche Schriftsteller von Rang und Namen, für die Deutschland schon wenige Tage nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, am 30. Januar 1933, zu einem fremden Land und zu einem lebensgefährlichen Aufenthalt wurde.

        Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

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      • Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle.

        Heinrich Steinfest: Amsterdamer Novelle. Piper 2021. 112 S


        Auf einem Foto ist der Kölner Roy Paulsen in Amsterdam zu sehen, wo er aber nie war. Er ist verwirrt, macht sich auf die Suche nach dem Haus in Amsterdam. Er findet es und gerät in eine tödliche Auseinandersetzung.

        Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

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      • Elif Shafak: Das Flüstern der Feigenbäume.

        Elif Shafak: Das Flüstern der Feigenbäume. Kein & Aber 2021. 495 S.

        Eine Zeit- und Liebesgeschichte von der geteilten Insel Zypern, auf der Griechen und Türken, die seit Jahrhunderten zusammen gelebt haben, plötzlich durch eine Mauer getrennt sind. Der Feigenbaum, der die Geschichte erlebt, wird in die Geschichte eingebunden.

        Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

        Kauf bei Thalia

      • Albert Vigoleis Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts.

        Albert Vigoleis Thelen: Die Insel des zweiten Gesichts. List Tb. 2005 7. Auflage 2021 943 S.


        Albert Vigoleis Thelens herrlich barockes Hauptwerk über Schmuggler und Huren, Künstler und Bettler, zweifelhafte Emigranten und falsche Gentlemen: Mit schier unerschöpflicher Fabulierlust erzählt er von den Abenteuern seiner Helden Vigoleis und Beatrice im Mallorca der dreißiger Jahre.

        Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

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    • Vorgestellt von Ilse Ludolph
      • 'Phon' von Marente de Moor

        'Phon' von Marente de Moor

        Nadja lebt seit knapp 30 Jahren mit ihrem Mann Lew in der Einsamkeit der westrussischen Wälder. Unverholen erzählt sie ihre verhängnisvolle Geschichte. Doch kann man ihr trauen? 'Phon' ist ein flirrendes psychologisches Verwirrspiel. So sinnlich wie subtil dringt es in die dunklen Seiten der Natur des Menschen.

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      • Der wahrhaftige Volkskontrolleur
        Der wahrhaftige Volkskontrolleur' von Andrej Kurkow

        Es ist unglaublich, was Pawel Dobrynin erlebt, nachdem er unerwartet zum „Volkskontrolleur auf Lebenszeit für die ganze Sowjetunion“ gewählt wird. Auf seiner Reise durch die Sowjetunion begleitet ihn eine Vielzahl von schillernden Figuren: darunter der geheimnisvolle Kremlträumer, der Gedichte vortragende Papagei Kusma und ein Engel, der aus dem Paradies desertiert ist. Der Engel ist auf der Suche nach einem Gerechten, um mit ihm gemeinsam ins Paradies zurückzukehren, denn bislang ist noch kein einziger Sowjetbürger dort eingegangen …

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    • Vorgestellt von Felix Grünewald
      • Ewald Arenz: Der große Sommer.
        Ewald Arenz: Der große Sommer. DuMont 2021 320 S.


        Ein Sommer in den 1970er-Jahren: Friedrich muss die Ferien über bei seinem strengen Großvater auf eine Nachprüfung lernen. Bei einem nächtlichen Freibadbesuch lernt er Beate kennen und verliebt sich in sie. Zusammen mit seiner Schwester und seinem Freund erleben sie einen unvergesslichen Sommer.

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  • Januar
    • Vorgestellt von Marie-Luise Lindenlaub
      • Edgar Selge: Hast du uns endlich gefunden.

        Der Schauspieler erzählt in kleinen Kapiteln von seiner Kindheit, die stark von der Figur des Vaters geprägt ist, der die Stellung als Gefängnisdirektor bekleidet.

         

        Ausleihe bei Stadtbücherei Korbach

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      • Natascha Wodin: Nastjas Tränen.

        Nach dem Zusammenbruch des Sowjetreichs konnte Nastja in dem wirtschaftlichen Chaos nicht überleben. Sie landet in Berlin und hat ein hartes Leben als Putzfrau und als ihr Visum abgelaufen ist, in der Illegalität. Aber eine neue Heimat findet sie nicht.

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    • Vorgestellt von Hannelore Schalk
      • Ambrose Parry: Die Tinktur des Todes.

         

        Edinburgh, 1847: Als Medizinstudent Raven die Hure Evie ermordet auffindet, schwört er, den Fall aufzuklären; weitere Frauenleichen werden gefunden. An seinem Arbeitsplatz bei dem Geburtshelfer Dr. Simpson bringen ihn Betäubungsmittel auf die Spur - und zu Sarah ... Die Morde von Edinburgh, Teil 1.

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      • Richard Osman: Der Donnerstagsmordclub.

        Joyce, Elizabeth, Ron und Ibrahim: Die vier pfiffigen Senior*innen haben eine analytische Vergangenheit und treffen sich jeden Donnerstag im Puzzlezimmer ihrer Seniorenresidenz, um ungelöste Kriminalfälle zu knacken. Doch dann bekommen sie einen Mord frei Haus geliefert. Die Mordclub-Serie, Band 1.

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    • Vorgestellt von Ilse Ludolph
      • Andrej Kurkow: Graue Bienen.

        Der Bienenzüchter Sergej lebt im Donbass, wo ukrainische Kämpfer und prorussische Separatisten Tag für Tag aufeinander schießen. Er überlebt nach dem Motto: Nichts hören, nichts sehen – sich raushalten. Ihn interessiert nur das Wohlergehen seiner Bienen. Denn während der Mensch für Zerstörung sorgt, herrscht bei ihnen eine weise Ordnung und wunderbare Produktivität. Eines Frühlings bricht er auf: Er will die Bienen in eine Gegend bringen, wo sie wieder in Ruhe Nektar sammeln können.

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    • Vorgestellt von Anne Fuchs-Ganz
      • James Gould-Bourn: Pandatage.

        Lustiger und zu Herzen gehender als alles, was Sie bisher gelesen haben. Danny Malooley hat es schwer. Ein Glückspilz war er noch nie, aber seitdem seine Frau vor etwas mehr als einem Jahr bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, läuft gar nichts mehr glatt. Sein kleiner Sohn Will hat aufgehört zu sprechen, Danny verliert den Job, und als ihm auch noch sein Vermieter mit Rausschmiss droht, kauft er von seinem letzten Geld ein Pandakostüm, um als Tanzbär Geld zu verdienen. Doch tanzen kann er leider auch nicht ... Ein Panda steht für Frieden und Freundschaft, aber so weit denkt Danny nicht. Das Kostüm ist ein Ladenhüter und billig, deshalb muss es als Verkleidung herhalten. Ein neuer Straßenkünstler ist geboren. Anfangs macht sich Danny vor allen Dingen lächerlich, aber als sich die Pole-Tänzerin Krystal seiner erbarmt und ihm Tanznachhilfe gibt, klingelt die Kasse so leidlich. Als Pandabär verkleidet beobachtet Danny eines Tages, wie sein kleiner Sohn Will von anderen Jungen schikaniert wird, und schreitet ein. Will fasst Vertrauen in den vermeintlich fremden Panda. Und er spricht. Ein Roman voller Situationskomik, der rührend und saukomisch zugleich eine der liebenswertesten Vater-Sohn-Beziehungen in der Literatur beschreibt. Wer "About a Boy" mochte, wird dieses Buch lieben.

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      • Delia Owens: Der Gesang der Flusskrebse.

        Kya lebt isoliert im Marschland von North Carolina und wird von den Stadtbewohnern als Marschmädchen bezeichnet. Als junge Frau verliebt sie sich in den attraktiven Chase, der dann aber nicht sie, sondern eine andere Frau heiratet. Ende Oktober 1969 wird die Leiche von Chase im Sumpf gefunden.

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