Presse-Echo - September 2013

Finanzklemme

Quelle: HNA vom 28.09.2013

Korbach. Die "Bücherei nicht totsparen!" fordert der Verein "Lesebändchen", der 2006 zur Unterstützung der Bücherei in Korbach gegründet wurde.

Die während der Finanzausschusssitzung beschlossenen Sparmaßnahmen in Bezug auf die Stadtbücherei Korbach lehnt der Vorsitzende Ingo Hoppmann als unverhältnismäßig ab.

"So soll eine Stelle in der Bücherei wegfallen und eine Benutzungsgebühr von 10 Euro je erwachsenem Nutzer erhoben werden. Auf diese Weise wird eine vorbildliche Bücherei, die einen exzellenten Ruf weit über die Stadtgrenzen Korbachs hinaus hat, kaputt gespart", zeigte sich Hoppmann enttäuscht.

"Wir haben im Vorfeld der Entscheidung des Haupt- und Finanzausschusses sowohl mit Bürgermeister Klaus Friedrich als auch mit Mitgliedern der Fraktionen Gespräche geführt, um eventuelle Mittelkürzungen zu verhindern. Immer wurde uns versichert", so die Kassiererin im Vorstand, Monika Barowsky, "dass so weitreichende Maßnahmen, wie jetzt durch den Finanzausschuss beschlossen, nicht kommen würden. Im schlimmsten Fall wollten die Verantwortlichen entweder eine Stelle mit einem Azubi besetzen oder aber eine Nutzungsgebühr einführen."

Ingo Hoppmann: 30.000 Euro Kürzungen stellen einen unverhältnismäßigen Betrag für die Bücherei dar. Bei der Bücherei wird in unzumutbarer Weise gekürzt. Der Verein plant nun einen Protest vor dem Rathaus am 1. Oktober.

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Lesebändchen ruft zu Protest auf

Quelle: HNA vom 30.09.2013

KORBACH. Die Korbacher Stadtbücherei soll nicht totgespart werden. Das fordert der Verein Lesebändchen, der 2006 zur Unterstützung der Bücherei gegründet worden war. Lesebändchen lehnt die in der jüngsten Finanzausschusssitzung empfohlenen Sparmaßnahmen in Bezug auf die Stadtbücherei als unverhältnismäßig ab. So solle laut Stadt eine Stelle wegfallen und eine Benutzungsgebühr von zehn Euro je erwachsenem Nutzer erhoben werden.

Auf diese Weise wird eine vorbildliche Bücherei, die einen exzellenten Ruf weit über die Stadtgenzen Korbachs hinaus hat, kaputtgespart, zeigte sich Vorsitzender Ingo Hoppmann enttäuscht.

Wir haben vor der Entscheidung des Finanzausschusses mit Bürgermeister Klaus Friedrich als auch mit Mitgliedern der Fraktionen gesprochen, um Mittelkürzunrgen zu verhindern. Immer wurde uns versichert, dass so weitreichende Maßnahmen nicht kommen würden, sagte Kassiererin Monika Barowsky.

30 000 Euro Kürzungen stellen einen unverhältnismäßigen Betrag für die Bücherei dar, ergänzte Hoppmann. Dort werde in unzumutbarer Weise gekürzt. Die Verantwortlichen verstehen nicht, dass kürzere Öffnungszeiten und eine Nutzergebühr nicht zusammenpassen, sagte Schriftführerin Sybille Hoppmann. Aus anderen Büchereien sei bekannt, dass die Nutzerzahlen bei Einführung einer Gebühr gesunken seien. Dort sei die Gebühr zurückgenommen worden.

Ort für Lesung und Kabarett

Der Verein Lesebändchen ruft für den morgigen Dienstag ab 18 Uhr zum Protest vor dem Rathaus auf. "Für die Abgeordneten organisieren wir gern Führungen, damit sie sich ein Bild über die Arbeit der Bücherei machen können", sagte Hoppmann weiter. Die Bücherei leiste für Korbach mehr: Sie kümmere sich um die Integration ausländischer Schüler, verhelfe Erstlesern zur Vertiefung ihrer Fähigkeiten und organisiere Kultur in Form von Lesungen und Kabarett. (nh/ber)

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